Häufige Fragen
zum Thema Service / Mobilfunk und Gesundheit
- 1 Was ist die freiwillige Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber?
Gemeinsam mit den anderen Netzbetreibern hat die Telekom bereits 2001 eine freiwillige Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung sowie eine Vereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden unterzeichnet. Darin haben die Mobilfunkbetreiber eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung des Verbraucher- und Gesundheitsschutzes, Forschungsförderung sowie der Zusammenarbeit mit den Kommunen beim Ausbau der Mobilfunknetze zugesagt. Die umgesetzten Maßnahmen haben maßgeblich zur Beruhigung der gesellschaftlichen Diskussion um den Mobilfunk und einer verbesserten Zusammenarbeit aller im Netzausbau Beteiligten beigetragen. Dies bescheinigen auch die regelmäßig durchgeführten Überprüfungen durch unabhängige Gutachter. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
- 2 Bedeuten niedrigere SAR-Werte mehr Sicherheit?
Bei allen SAR-Werten unterhalb des Grenzwertes ist die sichere Nutzung des Handys gewährleistet. Alle von der Telekom vertriebenen mobilen Endgeräte halten die festgelegten Grenzwerte ein. Unterschiedlich hohe SAR-Werte bedeuten keine Unterschiede in der Sicherheit, sofern sie unterhalb des Grenzwerts liegen. Nach dem Fachurteil der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICNIRP) gilt dies für alle Nutzergruppen, also auch für besonders empfindliche Menschen. Einige Menschen fühlen sich dennoch bei einem geringeren SAR-Wert wohler. Deshalb geben alle Hersteller die SAR-Werte in den Gebrauchsanweisungen ihrer Handys an. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
- 3 Gibt es Forschung zu Mobilfunk und Gesundheit?
Ja. Die Wirkung elektromagnetischer Felder auf den Menschen ist in den letzten Jahrzehnten gründlich erforscht worden. Basierend auf dieser umfassenden Wissensbasis haben verschiedene anerkannte Expertengremien die Forschung zu Mobilfunk und Gesundheit bewertet. So bestätigten 2009 beispielsweise das wissenschaftliche Beratungsgremium der Europäischen Union (SCENHIR) wie auch die internationale Strahlenschutzkommission (ICNIRP) erneut, dass bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte keine Auswirkungen auf die Gesundheit durch elektromagnetische Felder zu erwarten sind. Zu diesem Ergebnis kam ebenfalls das in 2008 abgeschlossene Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm in ihrer Bewertung. Das Bundesamt für Strahlenschutz fasst zusammen: „die Ergebnisse geben deshalb insgesamt keinen Anlass, die bestehenden Grenzwerte zu korrigieren“ Damit auch zukünftige Entwicklungen der Mobilfunktechnologie sicher eingesetzt werden können, ist es sinnvoll, dass weiter geforscht wird. Deshalb unterstützt die Telekom finanziell unabhängige Forschung wie das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
- 4 Mit welchen Leistungen senden Mobilfunkantennen?
Die Sendeleistung der Mobilfunkantennen beträgt in der Regel zwischen 10 und 100 Watt. Die Telekom Basisstationen des GSM-Netzes weisen in der Regel Sendeleistungen von vier bis sechzehn Watt pro Frequenzkanal auf. Die Zahl der Frequenzkanäle einer GSM-Basisstation hängt vom Bedarf an Telefonaten und Datenübertragungen in einer Funkzelle ab und liegt zwischen zwei und zehn Kanälen. Die Telekom UMTS-Anlagen haben in der Regel ein oder zwei Frequenzkanäle mit einer Sendeleistung von jeweils maximal 20 Watt. Ein wichtiges Merkmal des Mobilfunks ist die dynamische Leistungsregelung: Mobilfunkanlagen und Handys passen ihre Sendeleistung automatisch an die jeweiligen Übertragungsverhältnisse an. Bei guter Verbindung wird die Sendeleistung auf einen Bruchteil der maximal möglichen Leistung verringert. Dies spart beim Handy Akkuenergie und verringert die elektromagnetischen Felder. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
- 5 Was bedeutet der SAR-Wert eines Handys?
SAR steht für "Spezifische Absorptionsrate". Diese ist ein Maß für die im Kopf aufgenommenen elektromagnetischen Felder, die beim Telefonieren vom Handy ausgesendet werden. Der SAR-Wert wird in Watt pro Kilogramm (Körpergewicht) angegeben (Watt/kg). Der für ein Handy angegebene SAR-Wert ist der Wert, der bei maximaler Sendeleistung ermittelt wurde.
Alle Mobiltelefone sind so konstruiert, dass sie die festgelegten Grenzwerte von 2 Watt pro Kilogramm nicht nur einhalten, sondern deutlich unterschreiten. Alle von der Telekom vertriebenen mobilen Endgeräte halten die festgelegten Grenzwerte (2 W/kg) ein und können ohne Bedenken genutzt werden. Unterschiedlich hohe SAR-Werte bedeuten keine Unterschiede in der Sicherheit, sofern sie unterhalb des Grenzwertes liegen.
Nach dem Fachurteil der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICNIRP) gilt dies für alle Nutzergruppen, also auch für besonders empfindliche Menschen. Informationen zu den aktuellen SAR Werten der Telekom Handys unter dem unten stehenden Link oder im T-Shop und in den Gebrauchsanweisungen der Hersteller. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
- 6 Was mache ich mit meinem ausgedienten Handy?
Ausgediente Handys sind eine wertvolle Ressource und gehören nicht in den Müll! Die Telekom und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) rufen Sie dazu auf, alte Mobiltelefone zurückzugeben. Das Telekom Handy-Rücknahmesystem stellt sicher, dass funktionsfähige Handys möglichst lange genutzt und wertvolle Rohstoffe wiederverwertet werden sowie dass keine schädlichen Stoffe in die Umwelt gelangen.
Für jedes zurückgenommene Handy spendet die Telekom den Erlös an die Deutsche Umwelthilfe und unterstützt so Umwelt- und Naturschutzprojekte. Die Umwelt profitiert von der fachgerechten Entsorgung der Alt-Handys also doppelt! Zurück geben können Sie Ihr Handy in jedem Telekom Shop oder kostenlos per Versandtasche. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
- 7 Wie wird der SAR-Wert gemessen?
Alle Hersteller prüfen ihre Handys auf Einhaltung des Grenzwertes von zwei Watt pro Kilogramm (2W/Kg) und geben die gemessenen maximalen SAR-Werte in den Gebrauchsanweisungen an. Sie nutzen hierfür das SAR-Messverfahren. Das Europäische Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) hat dieses Messverfahren im Jahr 2001 standardisiert. Die Vorgaben für das SAR-Messverfahren werden in der internationalen Norm IEC/EN 62209 beschrieben. Das Messsystem besteht aus einer Kunststoffschale in Form eines Kopfes. Sie enthält eine spezielle Flüssigkeit, welche die elektromagnetischen Eigenschaften des Kopfgewebes simuliert. An das "Ohr" dieses Schalenkopfes wird das zu prüfende Handy gehalten, das mit maximaler Leistung sendet. Eine Messsonde ermittelt die Verteilung der SAR in der Flüssigkeit des Kopfs. Daraus werden die maximalen SAR-Werte berechnet und mit den Grenzwerten verglichen (über 10 Gramm gemittelten). Die von der Telekom veröffentlichten SAR-Werte entsprechen den nach der EU-Norm gemessenen Maximalwerten. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
- 8 Wie wird ein Mobilfunknetz aufgebaut?
Der Aufbau der Mobilfunkinfrastruktur ist ein komplexer und dynamischer Vorgang. Verschiedene Faktoren müssen dabei berücksichtigt werden. Die Telekom errichtet Basisstationen dort, wo eine hohe Nachfrage besteht, wo noch Lücken im Funknetz vorhanden sind oder wo die Versorgungsqualität verbessert werden muss. Da jede Basisstation nur eine begrenzte Anzahl von Gesprächen abwickeln und ein begrenztes Datenvolumen übertragen kann, ist gerade dort eine große Zahl von Basisstationen erforderlich, wo viel mobil telefoniert wird – also auch in Wohngebieten. Bei der Errichtung des Mobilfunknetzes arbeitet die Telekom eng mit den Kommunen als Vertretern der Bürger zusammen. Die Planung und Umsetzung umfasst folgende Schritte: Erstens berechnet die Telekom im Rahmen ihres Gesamtnetzkonzepts eine optimale Position für eine neue Basisstation. Zweitens teilt die Telekom - entsprechend der von den Mobilfunkbetreibern und den kommunalen Spitzenverbänden getroffenen Vereinbarung - den kommunalen Behörden diese Planung mit. Drittens wird – im Falle unterschiedlicher Vorstellungen zwischen der Telekom und der Kommune zum ausgewählten Standort – einvernehmlich nach einem geeigneten Alternativstandort gesucht. Dazu gehört auch, dass die Telekom Standortvorschläge der Kommune prüft und bei Eignung bevorzugt realisiert. In einigen Fällen ist eine Baugenehmigung oder das Einverständnis von der Denkmalschutz-, Naturschutz- oder Luftfahrtbehörde erforderlich. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
- 9 Wie sieht es mit der Sicherheit des Mobilfunks aus?
Die Einhaltung der geltenden Grenzwerte gewährleistet die sichere Nutzung des Mobilfunks. Die Grenzwerte beruhen auf umfassenden Forschungserkenntnissen. Seit mehr als 50 Jahren untersucht die Wissenschaft – in Deutschland wie auch international – mögliche gesundheitliche Wirkungen elektromagnetischer Felder. Die Fachgremien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der internationalen Strahlenschutzkommission (ICNIRP) legen Grenzwertempfehlungen fest und überprüfen diese fortlaufend. Dazu werten sie ständig die neuesten Forschungsergebnisse aus. Ihre Fachmeinung ist, dass der Mobilfunk bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte gesundheitlich unbedenklich ist. Dies hat die internationale Strahlenschutzkommission im August 2009 und auch die Bundesregierung 2008 erneut bestätigt. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
- 10 Gibt es für Handys Grenzwerte?
Ja. Der Grenzwert für Handys von 2 Watt pro Kilogramm ist in der EU-Ratsempfehlung von 1999 festgelegt und gilt in Deutschland und in allen europäischen Ländern. Dieser Wert muss auch bei maximaler Sendeleistung des Handys eingehalten werden. Der Grenzwert gewährleistet die sichere Handy-Nutzung für jeden Nutzer. Der Grenzwert basiert auf den Empfehlungen der Fachgremien der Internationale Strahlenschutzkommission oder der Weltgesundheitsorganisation. Diese überprüfen die Gültigkeit der Grenzwerte fortlaufend. Dazu werten sie ständig die neuesten Forschungsergebnisse aus. Ihre Fachmeinung ist, dass der Mobilfunk bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte gesundheitlich unbedenklich ist. Weiterführende Links zu anderen Seiten:Wie zufrieden sind Sie mit der Antwort?
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